Ausblick auf 2023

Das Köln-Konzert „Swing & Sing 2.0“ musste erneut verschoben werden auf September 2023. Aber die Terminabstimmung intern hat schon stattgefunden und die Musiker sind bereits jeck auf den Auftritt, weil der stimmungsvoll ist wie nie!

Liveproben finden wieder statt

Wir proben seit 3 Wochen wieder in unserem Probenraum, der Aula der Josepf-von-Eichendorff-Schule in der Schönaustraße in Wiesbaden-Freudenberg. Wir wollen immer um 19:30 Uhr beginnen, das Tor ist jeweils ab 19 Uhr geöffnet, so dass man rechtzeitig kommen und aufbauen kann. Was soll man nach zwei Jahren Korona sagen: Live ist eben doch schöner!

Gartenprobe bei Bandleaders

Eine durchschnittliche Schreinerhand reicht, um die Präsenzproben heuer aufzuzählen, eine in der Schule, da war der Autor des Artikels aber verreist, davon gibt es keinen Artikel und auch keine Bilder. Zwei weitere im Garten von Fritz und Christine. Da hat es dann geklappt. Ganze 11 Musiker waren wir bei den bei den letzten Abendproben, der Sound entsprechend beachtlich. Rhythmus war ebenfalls anwesend, so dass wir im Metrum blieben. Um es auf den Punkt zu bringen: Eine Präsenzprobe ist das beste was es gibt, die Proben in Jamulus können nur Ersatz sein. Besser ist nur noch ein Auftritt, sagen wir, in Köln. So zeigten sich alle bestens gelaunt an diesen Abenden. In der Pause wurden kalte Getränke gereicht und Snacks, so dass man sich auch kräftigen konnte. Leider wird es das gewesen sein, für dieses Jahr, Dunkelheit und tiefere Temperaturen lassen die openair-Probe nicht mehr zu. Schade. Hier noch ein paar Impressionen:

Proben zur Corona-Zeiten

Fast ein halbes Jahr Pause liegt hinter uns. Am vergangenen Freitag, dem 28.08.2020 konnte die erste Probe unter den neuen Bedingungen stattfinden. Alle Blasmusiker mussten DRAUSSEN spielen. Die Aerosol-Belastung in Innenräumen ist zu hoch, man kann sich anstecken, so eine Untersuchung der Charité-Berlin. So bekamen die Wohnungen in der Nachbarschaft der Joseph-von-Eichendorff-Schule auch einen Eindruck vom Sound der Big-Band ab. Da wir an Beleuchtung gedacht hatten, konnten wir bis in die Dunkelheit spielen. Unsere Planung geht zunächst bis zu den Herbstferien. Wir proben nur bei gutem Wetter. Nach den Herbstferien bis 31. Januar 2021 pausieren wir. – Da das größte Problem für das Indoor-Musizieren die Aerosolbelastung sein dürfte, müssen wir uns Gedanken über die Möglichkeiten einer Reduzierung der Aerosolbelastung machen. Da ständiges Querlüften im Winter nicht möglich ist, kämen – neben den AHA-Regeln für Blasmusiker – mobile Luftfilter, Ploppschutz für die Bläser, CO2-Ampel und Stoßlüften in Betracht.

Und hier ein paar Fotos von der Probe:

 

Swing Company Wiesbaden in Köln 2019

Keiner der Swing Companions ahnte im Frühjahr 2019 auch nur im geringsten, was die Band in Köln im September erwartete. Sehr spannend hat sich das damals nicht angehört. Und einen Raum für einen Auftritt zu finden schien auch gar nicht so leicht. Aber Christine und Fritz planten akribisch. Fünf neue Stücke von den Bläck Fööss, vom Bandleader höchstselbst arrangiert, wurden einstudiert. Die zweite Posaune in Gestalt von Uwe, in Köln geboren, nahm Gesangsstunden und war ebenfalls bestens vorbereitet. So fuhr die Band in die Domstadt und war gespannt, welches Publikum dort erscheinen würde.

Der Aufbau im SBK gestaltete sich ähnlich unkompliziert wie die Proben in Wiesbaden, da an Verstärkung alles fest verkabelt war. So konnte nach dem Soundcheck und einer kurzen Pause um 14:30 Uhr der Saal für das Publikum geöffnet werden. Und das stand schon in langen Schlangen vor der Tür um hinein zu strömen. Pünktlich um 15 Uhr begann das Konzert. Zum ersten Mal habe ich bedauert, in Ermangelung an notierten Pausen in den Stücken nicht nach oben schauen zu können und dem Publikum folgen zu können. Ich musste ja auf die Noten schauen. Es gab tatsächlich Zuhörer, die sangen jeden einzelnen Titel mit, so textfest muss man erst mal sein. Als drittes Stück dann „Du bes die Stadt“, auch bekannt als Highland Cathedral. Der komplette Saal war schon am Winken und Singen. Die Tränen der Rührung waren nicht zu stoppen. So etwas haben und hatten wir noch nicht erlebt.

Eine Pause zur Programm-Halbzeit war eingeplant, die wurde auch eingehalten und der Durst gelöscht. Dann ging es weiter, wieder mit ein paar Kölschen Stücken, dazwischen Glenn Miller und Neal Hefti. So waren am Ende noch zwei Stücke  übrig, die wurden dann, als das Publikum heftigst Zugaben forderte, auch noch gegeben. Mit „My Way“ beendeten wir das Konzert, genau wie seinerzeit schon Sinatra seine Auftritte.

Der Leiter des SBK überreichte uns am Ende einen Umschlag, was eine Zuschauerin (wie sich später herausstellte, war sie ebenfalls Musikerin bzw. Sängerin in Köln gewesen) nicht daran hinderte, mit einem Hut herumzugehen und Spenden für die Band zu sammeln. Sie überreichte uns am Ende den Umschlag und bedankte sich sehr herzlich für die Musik und Gestaltung des Nachmittag. Das war wirklich ergreifend, damit hatte nun aus der Band niemand gerechnet. Alle waren sich einig, dass man einen solchen Auftritt wiederholen müsse und feierten den Abschluss ausgelassen in der Kölner Altstadt.

Seit dem Auftritt sind nun schon ein paar Tage vergangen, so dass in der Zwischenzeit bereits an einem nächsten Termin in Köln geplant wird. Er wird hier rechtzeitig mitgeteilt.

 

Die „Kaffeebud“ in Ehrenfeld, die Vorlage für den Titel „Kaffeebud“ der Bläck Fööss.

Swing auf dem Rhein 2019

Ein gut gelaunter Bandleader und seine 19 Musiker sorgten mit Unterstützung von drei ebenfalls glänzend aufgelegten Gesangssolisten bei perfekten Wetterverhältnissen für tolle Stimmung an Bord der HMS Rheinstar, dem Flaggschiff der Rösslerlinie. Von 14-17:30 Uhr wurden wieder die Klassiker der BigBand gespielt, aber auch wieder ein paar neue Werke, wie immer arrangiert vom Bandleader und vom ersten TS. So ging der Tag an Bord wieder viel zu schnell vorbei. Das sonnige Aprilwetter versetzte uns auch endlich in die Laune, ein neues Bandfoto zu schießen, hier bitteschön:

Allen Musikern und Fans wünscht die Band ein frohes Osterfest. Lasst es ruhig angehen. Die nächste Probe ist am 10. Mai.

Ein zweites Foto aus der Kamera der Gitarre kam ein paar Tage später.

erstes Foto der Band aufgetaucht

In einer Broschüre zu einem Jahreskongreß des Heilpraktiker Fachverbandes Rheinland-Pfalz im Oktober 1993 ist ein S/W Foto der BigBand abgedruckt. Sie spielte damals zur Abendveranstaltung auf. Die zweite Posaune hat die Broschüre jetzt an die Redaktion weitergegeben.